Baby Oliver 8 Monate


Dieses Alter ist mein Liebstes!

Oliver versteht nun so wahnsinnig viel. Wir haben so viel Spaß zusammen und ich verbringe meine Zeit mit niemanden lieber als mit diesem kleinen Wonneproppen!
Er bringt uns jeden Tag zum lachen, bringt uns mit seinen neuen Fähigkeiten zum staunen und lässt damit unsere Herzen schmelzen. Täglich! Es ist Wahnsinn, wie viel sich in nur einem Monat verändern kann. Ich habe das Gefühl, dass ich nun mit einem Kleinkind spreche. Seine Persönlichkeit ist so stark gewachsen, sie entfaltet sich in Windeseile und wir sind so stolz darauf. Er hat genug Persönlichkeit für uns alle zusammen!

Immer mehr merken wir, wie groß er geworden ist und denken mit einem weinenden Auge zurück an unser kleines, zerbrechliches Baby von damals…-> vor 7 Monaten. Es erscheint uns wie eine Ewigkeit und wir versuchen mit der rasanten Entwicklung geistig mitzuwachsen.

Baby Oliver acht Monate alt.

Entwicklung:

Geburtsgewicht 3340 Gramm -> 8800 Gramm.
Geburtsgröße 51 cm -> 71,5cm.

Ich weiß gar nicht, mit was ich beginnen soll. Seine Entwicklung hat einen riesen Satz gemacht. Angefangen hat der vergangene Monat damit, dass Oliver sich nun vom Rücken auf den Bauch drehen kann. Er hat das zuvor zwar bereits hin- und wieder gemacht, aber nun ist es absolut bewusst und einfach für ihn. Er liegt nun nicht mehr länger als 2-3 Minuten auf dem Rücken, ehe er sich dreht. Wenn er dann auf dem Bauch liegt, kann er sich schon lange (ich glaube seit dem 4. Monat) um seine eigene Achse drehen. Er kann in dieser Position stressfrei Stunden verbringen. Dadurch, dass er nach wie vor immer wieder in die Schwimmer Position geht, (er streckt seine Arme und Beine gleichzeitig in die Luft) hat er eine sehr starke Rückenmuskulatur aufgebaut.

Wenige Tage nach dem Meilenstein „Drehen“, überraschte er uns mit dem Meilenstein „Robben“! Wir sind so unglaublich stolz auf ihn! Oliver lag auf dem Boden in der Bauchlage und spielte mit ein paar Dingen, die um ihn herum lagen. Mit seiner Hand schob er sein Spielzeug weg, zu weit weg um wieder heranzukommen. Eigentlich. Er streckte sich nach dem Spielzeug und als er nicht hinkam, fing er an, seine Arme und Beine einzusetzen. Er robbte 15cm! Als wir das sahen, legten wir ihm immer wieder interessante Dinge in seine unmittelbare Nähe. Er robbte immer und immer wieder hin. Jetzt ist er nicht mehr zu stoppen und es wird Zeit, die Wohnung babysicher zu machen!

Vor wenigen Tagen konnte ich noch einen weiteren interessanten Entwicklungsschritt beobachten. Da wir aktuell bei dem schönen Wetter viel auf der Terasse sind, tragen wir beim rein- und rausgehen immer mal wieder etwas Dreck in die Wohnung. Leider.
Oliver bemerkte vor sich auf dem Boden einen etwas größeren Krümel. Anstatt mit der ganzen Hand danach zu greifen, versuchte er das Krümelchen mit dem Daumen und dem Zeigefinger aufzunehmen! Ich war sehr erstaunt, als ich das sah! Oliver hat begonnen, seine Feinmotorik auszubilden. Seine Bewegungen werden täglich präziser.

In seinem Mund hat sich in den vergangenen vier Wochen ebenfalls viel getan. Unser süßer Spatz hat nun zwei Zähne! Unglaublich, wie schnell plötzlich alles geht. Innerhalb von einer Woche waren sie da! Hier könnt ihr seinen Zahnungsprozess etwas detaillierter nachlesen: (Zahnen für Anfänger)

Und als wäre drehen, robben, zahnen und der Pinzettengriff nocht nicht genug für einen Monat, hat Oliver auch noch angefangen bababa (Papa) und mamama zu brabbeln. 🙂 Er geht noch sehr sparsam mit den Wörtern um, aber wir sind uns ziemlich sicher, er brabbelt das nicht nur einfach so vor sich hin, sondern meint uns damit! Ich wäre fast durchgedreht, als ich ihn mamama sagen hörte! Ein großartiges Gefühl!
Bababa sagte er leider das erste Mal im Auto auf dem Weg zu Freunden, während Alex arbeiten war. Doch am gleichen Abend am Wickeltisch sagte er es direkt zu ihm nochmal!

Persönlichkeit:

Dieses Kind spart nicht mit seinem Lachen! Er lacht so viel und so wunderschön. Er steckt alle in seiner Umgebung mit seiner Freude und Zufriedenheit an.
Ich bin so glücklich, mit ihm meinen Tag verbringen zu dürfen!
Er lacht, quiekt und kreischt! Er kann soooo laut sein! Er zieht alle Blicke auf uns. Egal wo wir sind, lachen uns die Leute an. Das kreischen ist echt außergewöhnlich. Es ist eine Art der Kommunikation zwischen uns geworden. Er kreischt, ich kreische, er kreischt, ich kreische usw. Dabei sehen wir uns tief in die Augen und freuen uns übereinander.

Er ist natürlich nicht rund um die Uhr gut gelaunt. Er hat wie jedes andere Baby, oder jeder andere Mensch auch Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Fehlt ihm etwas, sagt er es uns direkt. Oberste Priorität ist das Bedürfnis nach Schlaf und Nahrung. Wenn Oliver müde wird, wird er quenglig, was ich vollkommen nachvollziehbar finde. Genauso quengelt er, wenn er Hunger hat, um uns zu signalisieren, dass es Zeit für seine nächste Mahlzeit ist.
Wir haben frühzeitig seinen Rhythmus erkannt und unseren Tag nach ihm ausgerichtet. Das funktioniert super gut. Jeder Tag sieht in etwa gleich aus. Er schläft beinahe immer zu den gleichen Uhrzeiten und isst mittlerweile nach einem festen Rhyhtmus. Dadurch ist Oliver sehr gut gelaunt und wir können viel gemeinsam erleben und unternehmen. Wir sind so gut aufeinander abgestimmt und so ein starkes Team geworden, dass ich ihn am liebsten Rund um die Uhr bei mir haben möchte. Er ist ein großartiges Baby, dass unsere Routinen kennt, liebt und lebt.

Oliver versteht mittlerweile enorm viel. Wir können nun richtig miteinander spielen. Wir spielen „Wo ist die Mama“ und ganz neu „Wo ist der Oliver“. Er versteckt sich unter meiner Bettdecke, hinter einem Tuch oder hinter Alex Hemd, dass an der Wäscheleine hängt. Ich rufe „Woooo ist der Oliver“ und mein strahlendes kleines Mäuschen taucht wieder auf und freut sich! Das könnte ich den ganzen Tag mit ihm spielen!!!

Essen:

Oliver ist ein großartiger Esser!
Er isst alles, was auf den Tisch kommt, in allen Formen. Egal ob Brei oder Fingerfood, Hauptsache die Menge stimmt, und die sieht wie folgt aus:

1. Morgens nach dem Aufstehen wird Oliver gestillt. Im Moment ist das meistens gegen 07:00 Uhr.
2. Ca. 10:00 Uhr. Vor Olivers Vormittagsschlaf bekommt er seit wenigen Wochen anstatt der Stillmahlzeit 4 EL. 7-Korn Flocken, angerührt mit ca. 120ml. Muttermilch. Dazu mische ich ihm meistenes noch eine Obstsorte mit in den Getreidebrei. Meist 1/4 geraspelter Apfel, 1/2 Birne oder 1/2 Banane. Sobald Beeren in unseren Breiten reif sind, mische ich ihm auch diese unter.
3. Mittags, zwischen 13 und 14 Uhr, bekommt Oliver einen selbstgekochten Brei. Dieser besteht in der Regel aus 2-3 Gemüsesorten mit Hirse, Naturreis, Fleisch oder Fisch.
Ich koche immer gleich für 2 Tage. Wenn ich frisches, gedünstetes Gemüse mache, gebe ich ihm einen Teil bevor ich es mixe in die Hand. Er liebt es, wenn er selbst essen darf. Wobei die Grenze zwischen Spaß und Verzweiflung gering ist. Ihm fällt noch viel auf dem Boden. Teilweise steckt er sich auch zu viel in den Mund und verschluckt sich. Daher ist der Brei für uns noch unumgänglich. Aktuell bekommt er etwa 180 – 200 Gramm. Aufessen stellte für ihn noch nie ein Problem dar.
4. Am Nachmittag wird Oliver wieder gestillt. Meist zwischen 16 und 17 Uhr.
5. Vor dem Schlafen gehen wird er nochmal gestillt. Immer um 19 Uhr.

Zwischendurch bekommt Oliver hin- und wieder etwas Fingerfood. Am liebsten nuckelt er an einer Gemüsegurke. 🙂 Hilft auch beim Zahnen!

Unter dem Label „Ernährung“ findet ihr alle Einzelheiten und Beweggründe für Olivers Ernährung. Sollten dennoch Fragen aufkommen, könnt ihr mir gerne schreiben! 🙂

jasminsjungesfamilienglueck@gmail.com

Schlafen:

Babys brauchen Routinen.
Oliver hat seine Routinen stark verinnerlicht. Es ist schon fast unheimlich.
Er schläft wie ein Stein und zwar immer (oder NUR) unter den gleichen Bedingungen und den gleichen Gegebenheiten.

Jeden Vormittag zwischen 10 und 11 Uhr legt er einen Vormittagsschlaf ein. Er kann das im Auto, im Kinderwagen beim Spazierengehen, oder auf der Mama. Wenn er auf mir einschläft, schlafe ich dann entweder mit ihm oder ich lege ihn in seinen Laufstall im Wohnzimmer. Er schläft zwischen 30 und 60 Minuten.
Der Vormittagsschlaf findet immer direkt nach seiner Mahlzeit statt. Er weiß das, deshalb klappt es wahrscheinlich auch so wunderbar.
Wenn wir uns mit Freunden treffen, ist das oft um 11 Uhr und Oliver schläft während der Autofahrt zum Treffpunkt. Das ist äußerst praktisch und darauf können wir uns verlassen.

Beim Mittagsschlaf gibt es ebenfalls eine Routine. Oliver schläft direkt nach seinem Mittagessen. Ich bringe ihn in sein Zimmer, wickel ihn, ziehe ihm seinen Schlafsack an und lege ihn ins Bett. Das Zimmer verdukel ich etwas.
Oliver schläft binnen 5 Minuten ein! Teilweise ist er sooo dankbar darüber, dass man ihn hinlegt, dass er schon einschläft, während ich ihn noch ins Bett lege!
Er wacht dann nach 1 – 2,5 Stunden wieder auf und meldet sich mit brabbeln über das Babyphone bei mir.
Wenn wir mittags nicht zuhause sind, war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob Oliver einen Mittagsschlaf machen würde. Außer natürlich im Kinderwagen oder im Auto, das klappt immer. Letzten Monat haben wir es gestestet. Ich nahm seinen Schlafsack mit und legte ihn in das Babybett bei einer Freundin. Klappt. Allerdings schläft er außerhalb nicht zwei Stunden wie Zuhause. Er wacht nach etwa 45 Minten wieder auf!
Das liegt vermutlich daran, dass Babys hin- und wieder aufwachen, um sich zu versichern ob noch alles in Ordnung ist und alles wie gewohnt ist. NEIN, ist ja ein anderes Bett in einem anderen Haus. MAMA!

Um 19:00 Uhr stille ich Oliver das letzte Mal und zu 90% bringt ihn Alex dann ins Bett. Er wickelt ihn, zieht ihn um, zieht ihm seinen Schlafsack an, legt ihn ins Bett und singt ca. 10 Minuten „Can you feel the love tonight“ von Elton John und manchmal noch „Guten Abend, gute Nacht“. Diese Lieder haben wir ihm bereits vorgesungen, als er noch in meinem Bauch war!
Oliver schläft mit einem kleinen Nachtlicht und kuschelt meist mit seinem Spucktuch.
Gegen 19:30 Uhr schläft Oliver ein und meldet sich auch erst wieder um 07:00 Uhr.

Vor etwa zwei Wochen hat Oliver seine Schlafposition verändert. Früher hat er Nachts immer
auf dem Rücken mit den Armen oben geschlafen. Nun dreht er sich immer
zur Seite! Das sieht so süß aus! Er ist jetzt ein Seitenschläfer, genau
wie Mama und Papa. 🙂

Im vergangenen Monat gab es Nächte, in denen Oliver aufgewacht ist. Das kam die letzten sechs Monate überhaupt nicht vor und wir mussten erstmal überlegen, was in dieser Situation zu tun ist.
In der ersten Nacht nahm ich ihn aus dem Bett und kuschelte ihn. Das machte ihn allerdings sehr fit und er schlief erst eine Stunde später in meinem Arm wieder ein.
In der zweiten Nacht setzte ich mich neben sein Bett und sang seine Lieder. Er schlief bereits nach wenigen Minuten wieder ein. In den darauffolgenden Nächten wechselten Alex und ich uns ab.
Das kam jetzt eine Woche lang vor.

Aktuell schläft er wieder ohne aufzuwachen durch. Wir vermuten, er musste in dieser Woche neue Eindrücke verarbeiten, was ihm schwer gefallen ist. Er hat ja einen wahnsinnigen Entwicklungsschritt gemacht.

Favorites:

Oliver ist verrückt nach allem, was Mama oder Papa gehört. Zum Beispiel das Handy oder die Spiegelreflexkamera. Er will wissen, was man damit macht und untersucht die Dinge genauestens mit den Händen und dem Mund. 🙂
Wir haben ihm eine Spielzeug Fernbedienung gekauft, die viele witzige Geräusche macht, wenn man die Tasten drückt. Er spielt sehr gerne mit ihr, aber hat bereits verstanden, dass es nicht die richtige „interessante“ Fernbedienung ist.
Weitere Favorites sind: Kuckuck spielen mit Mama, toben mit Mama oder Papa, baden und nun auch robben!

Hates:

Wenn Mama oder Papa den Raum verlassen.
Wobei man dazu sagen muss, dass wir nie weit weg sind! Anfangs sagte ich Oliver noch, wo ich hin gehe: „Oliver, ich gehe schnell auf die Toilette“, das macht ihn in letzter Zeit etwas unruhig und er meckert dann. Daher gehe ich nun eher undercover aufs Klo. Ich gebe ihm mein Handy oder was anderes spannendes und er bemerkt nicht, dass ich kurzzeitig nicht da bin. (Oder es ist ihm dann egal) 🙂
Morgens nach dem Aufstehen stört ihn das übrigens nicht. Da lege ich ihn oftmals nochmal in sein Bett während ich dusche und er spielt ganz vergnügt mit seinem Mobile.
Immer mal wieder was Neues. 🙂

Oliver hasst es, wenn ich seinen Brei mixe. Ich muss zugeben, das ist wirklich kein schönes Geräusch! Leider haben wir eine offene Küche und somit kann ich nicht vermeiden, dass er das mitbekommt. Ich hoffe, er gewöhnt sich an das Geräusch.

Wir haben einen sehr schönen Monat hinter uns und ich freue mich auf das, was mich nun mit einem 8 Monate alten Baby erwartet. Wird er wieder sooo viele Entwicklunggschritte machen? Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

Liebe Grüße, Jasmin

1 Kommentar

  1. Hallo Jasmin, ich finde toll wie ausführlich du uns an allem teilhaben lässt! Ich lese deinen Blog schon länger und schaue hier sehr gerne vorbei. Toll, wie ihr das Familienleben meistert und genießt. Weiter so!
    LG Janina

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