Baby Oliver 11 Monate


Der vergangene Monat war sehr durchwachsen. Wir hatten wunderschöne Tage zusammen. Wir hatten aber auch Tage, an denen zeigte Oliver uns, wer der Chef im Haus ist. So kannten wir unser Baby bislang noch gar nicht.

Die letzten Monate waren so einfach, so unkompliziert und ich bin echt erstaunt, wie mich die letzten vier Wochen teilweise geplättet haben. Woran lag es? Ein Schub? Zähne? So haben wir ihn noch nie erlebt.

Aber, wir hatten auch eine sehr schöne Zeit zusammen. Oliver versteht bereits unglaublich viel und unsere Interaktionen werden immer vielfältiger.

Baby Oliver 11 Monate alt.

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Entwicklung:

Geburtsgewicht 3340 Gramm -> 8800 Gramm.
Geburtsgröße 51 cm -> 75cm.

Mit sieben Monaten begann Oliver fleißig durch die Wohnung zu robben. Er ging auch alle paar Minuten in den Vierfüßlerstand, legte sich aber danach wieder hin und robbte weiter. Wenn wir mit ihm im Garten waren, fühlte er sich nie richtig wohl. Denn er fühlte sich auf der Spieldecke etwas gefangen. Er robbte nicht gerne durch die Wiese, da diese am Bauch kratzte. Immer wieder konnten wir beobachten, wie er versucht, an seiner Fortbewegungstechnik zu arbeiten, um auch in der Wiese voran zu kommen.

Mit neun Monaten war es soweit. Oliver krabbelte immer wieder wenige Meter in der Wiese. Allerdings nur unter starkem Protest. Mit zehn Monaten zog sich Oliver überall, wirklich überall in der Wohnung hoch. Auch dafür muss er vom Robben über in den Vierfüßlerstand gehen. Das stellte aber überhaupt kein Problem für ihn dar. Er hat sich also komplett mit dem Robben arrangiert.

Umso mehr überrascht sind wir nun: Oliver krabbelt! Im Garten, über Steine,  in der Wohnung, auf der Couch, überall. Wir haben wirklich nicht mehr damit gerechnet.

Die ersten zwei Wochen wechselte er noch häufig zwischen Robben und Krabbeln. Je nachdem, wie eilig er es hatte. Nun hat er das Robben vollständig abgelegt.

Das sieht so süß aus, wir sind so stolz auf den kleinen Wirbelwind und freuen uns mit ihm über diesen Entwicklungsschritt.

Aber nicht nur das Krabbeln ist neu. Nein, in den letzten vier Wochen ist so einiges passiert!

Oliver winkt. Richtig gut! Die ersten Male schaute er sich seine Hand, während er sie öffnete und schließte, selbst noch ganz fasziniert an. Unglaublich süß. Er freut sich richtig darüber, dass er nun winken kann und winkt jedem! Vorallem beim Einkaufen! Er hat aber auch bereits verstanden, dass man vorallem zur Begrüßung und zur Verabschiedung winkt und glänzt nun damit.

Wenige Tage nach dem Winken kam das Klatschen. Erst geräuschlos, nun mit ganz leisen Klatschgeräuschen.

Sprachlich war Oliver schon immer begabt. Er begann äußerst früh zu brabbeln und auch „Mama und Papa“ ließen nicht lange auf sich warten. Jetzt ist er soweit, dass er gezielt nach mir ruft. MAMAAAAA!!! Sofort antreten…Außerdem sagt er mit Vorliebe „NeinNeinNein“, „Jaja“ und schimpft in Babysprache. Ja richtig, er kann schimpfen. Lange schimpfen. Bislang finden wir das äußerst niedlich und können ihn gar nicht richtig ernst nehmen. 🙂

Dieses Baby hält uns im Moment gut auf Trab. Sein liebsten Spiel aktuell ist es, alles was er findet durch die Gitterstäbe der Wendeltreppe zu werfen. Umso lauter, desto besser. Hier fliegen Bauklötze, Autos, Ringe, Bücher….ich muss auf mein Handy aufpassen….Ich würde sagen, Oliver hat die Schwerkraft entdeckt….;-)

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Persönlichkeit:

Der vergangene Monat war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir erlebten freudige Euphorie und wir erlebten ein anhängliches, unzufriedenes Baby. Komplett neu für uns war Zorn! Wir haben ihn zuvor noch nie so erlebt.

Egal wo wir hinkommen, hörten wir in der Vergangenheit eigentlich immer die gleichen Worte: „So ein ausgeglichenes Baby“ oder „Er ist so zufrieden“. Ja, er war wirklich immer sehr ausgeglichen und zufrieden. Umso erschrockener war ich die letzten Wochen.

Alleine beschäftigen, nein danke! Oliver war zwei Wochen sehr anhänglich, wollte extrem viel getragen werden und schimpfte richtig, wenn ich ihn absetzte. Die ersten zwei Tage war ich am Abend komplett fertig. Ich fiel müde ins Bett und war immer froh, wenn „Das Monster“ schlief. An Tag drei fing ich an mich damit zu arrangieren, ich verstand sein neues Bedürfnis besser und lerne damit umzugehen.  Ich fing an, ihm zu geben was er wollte. Wir schnallten ihn täglich in die Babytrage und trugen ihn zum Einkaufen und Spazieren. Ich setzte mich immer mit ihm zusammen auf den Boden und spielte mit ihm, bis ER sich von mir entfernte. Und siehe da, die anstregenden zwei Wochen waren durch ein Umdenken zu managen. Ich sagte einigen Leuten ab und versuchte, unsere Aktivitäten zu minimieren.

So wie dieser Schub kam, verging er aber auch wieder. Er ist zwar immer noch etwas anhänglicher als sonst, aber er entfernt sich wieder mehr von mir und kann sich auch wieder eine Zeitlang selbst beschäftigen.

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Essen:

Unglaublich, wie viel in ihn reinpasst. Oliver isst äußerst brav. Er hat noch nie etwas übrig gelassen und auch nie etwas verweigert. Egal, was auf den Tisch kommt, er isst mit Leidenschaft gerne.

Unsere Tage sehen aktuell so aus:

In den kommenden Wochen wollen wir den Brei durch feste Nahrung ersetzen.

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Schlafen:

Er ist immer noch ein sehr guter Schläfer.

Um 19 Uhr ist für Oliver an den meisten Tagen Feierabend. Alex bringt ihn ins Bett. Er putzt ihm die Zähne, zieht ihn um, gibt ihm eine Flasche Milch und singt für ihn „Can you feel the love tonight“ von Elton John. Dabei sitzen die beiden in unserem neuen Schaukel/Stillstuhl neben Olivers Bett. Das Licht ist aus, es leuchtet lediglich ein kleines Nachtlicht.

Um 19:30 Uhr schläft Oliver, und das tief und fest bis 07:00 Uhr morgens. Früher bis 08:00 Uhr! Das sind aber heute nur noch Ausnahmen.

Mittags geht Oliver direkt nach dem Mittagessen schlafen. Das ist meistens gegen 12:30 Uhr. Hier ist es sehr unterschiedlich, wie lange er schläft. Zwischen einer und drei Stunden ist alles möglich. Wenn wir mittags nicht Zuhause sind, hat Oliver es etwas schwieriger, in den Schlaf zu finden und wacht dann meistens auch nach nur 45 Minuten wieder auf! Daher versuche ich, um die Mittagszeit oft Zuhause zu sein, um ihm einen besseren und tieferen Schlaf zu ermöglichen.

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Favorites:

Er liebt Baden, Blumen pflücken, Schaukeln, Rutschen mit Mama oder Papa und Musik.

Außerdem reagiert er sehr stark auf andere Kinder. Er krabbelt ihnen nach und zieht sich an ihnen hoch. Spielsachen werden hin- und hergegeben und es wird dabei viel gebrabbelt.

Tiere haben eine unglaube Anziehungskraft auf ihn. Die vergagene Woche durften wir auf unsere Nachbarskatze aufpassen, wärend diese im Urlaub waren. Oliver war nicht mehr zu halten. HINTERHER! Gut, dass die Katze schneller war als er. 🙂

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Hates:

Leider immer noch der Fahrradhelm…Fahrradfahren findet er eigentlich sehr lustig und genießt auch den Ausblick. Wäre da nicht der Helm auf dem Kopf. Die vergangenen Tage waren auch sehr heiß und unter dem Helm wurde es dementspechend warm. Vielleicht ist es in ein paar Wochen angenehmer für ihn.

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Der kleine Mann hat uns den letzten Monat nicht immer ganz einfach gemacht, aber wir hatten auch ganz wunderbare Momente zuammen. Zu sehen, was er alles gelernt hat, erfüllt uns mit einem unglaublichen Stolz. Weiter so!

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Liebe Grüße, Jasmin

2 Kommentare

  1. Wie toll, er krabbelt. Herzlichen Glückwunsch.
    Wir haben nun auch einen Helm gekaut undich bin gespannt, wie ihm das Fahrrad fahren gefallen wird. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder mit dem Fahrrad zu fahren. Das hat mir wirklich sehr gefehlt.

  2. Ich finde es einfach faszinierend, wie viel mit so einem kleinen Menschen in fast einem Jahr passiert. Allein die Fotos neben dem Teddy. Sehr cool!

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