26 Wochen / Vorzeitige Wehen


Jede Schwangerschaft verläuft anders? Das zumindest war unsere Hoffnung.
In meiner Schwangerschaft mit Oliver hatte ich ab der 27ten Schwangerschaftswoche mit vorzeitigen Wehen zu kämpfen. Ich war damals eine zeit lang stationär im Krankenhaus und ich musste mich ab dieser Woche stark schonen.

Wenn man bereits ein Kleinkind Zuhause hat, ist das alles nicht so ohne weiteres möglich. Unsere Hoffnung war es, dass die zweite Schwangerschaft ohne schlimmere Komplikationen verlaufen wird. Denn sehr oft hört man ja, dass beim zweiten ALLES anders ist.

Nicht so bei uns.

Nicht nur, dass ich die gleichen Beschwerden zu beklagen habe, nein, auch der Zeitraum stimmt überein!

26 + 3, also wieder die SSW27. Alles beginnt wieder von vorne.

Mein Bauch ist hart wie ein Stein und ich fühle immer wieder leichte Kontraktionen. Diese sind noch nicht schmerzhaft, allerdings sehr unangenehm. Die Ärztin bestätigte mir dann nur noch, was ich schon vermutet hatte. Wehen. Das CTG zeigte deutliche Kurven.

Darüber machte ich mir erstmal gar nicht so enorme Sorgen, denn das habe ich schon einmal zehn Wochen lang ausgehalten. Mehr Sorge bereitete uns die anschließende Untersuchung. Der Gebärmutterhals war auf 2,5 cm verkürzt, inkl. Trichterbildung.

Die Ärztin fand klare Worte für uns: „Wenn Sie sich jetzt nicht schonen, droht Ihnen eine Frühgeburt.“

Sie verschrieb mir neben Famenita, welche hauptsächlich aus Progesteron (weibliches Hormon) bestehen, ein Antibiotikum, falls die Verkürzung aufgrund einer Infektion ausgelöst würde. Erst der Labortest könnte Klarheit darüber bringen und wir sollten nicht so lange warten.

Aufgrund meiner Vorgeschichte war ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich keine Infektion habe. Das Risiko, die Tabletten auf eigene Faust nicht einzunehmen, war mir dann aber doch zu hoch.
Drei Tage später dann das Ergebnis aus dem Labor. Keine Infektion. Ich hatte also umsonst Antibiotikum eingenommen.

Es kam leider noch schlimmer. Die nächste Untersuchung zeigte , dass sich der Gebärmutterhals weiter verkürzt. Nun waren es nur noch 2,1 cm. Innerhalb von 3 Tagen verkürzte er sich also nochmal um 0,4 cm.

Ein Schock. Entweder stellen wir unseren kompletten Alltag um, oder ich muss die restlichen Wochen im Krankenhaus verbringen.

Die Suche nach einer Lösung ging los….

 

Liebe Grüße, Jasmin

1 Kommentar

  1. Ach herrjeh…. ich drücke die Daumen, dass sich die kleine Dame noch etwas ZEit lässt und du die Ruhe findest, die du brauchst!

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